Ateliereinblick

Sachstände zu Stipendium 2020 und Stipendium 2021

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Malerei / Stipendium 2022

Wieder analog und ein kleines Dom-Projekt

Text lesen, 05.06.2022

Die Corona Situation hat die Ausstellungs- und Finanzlage noch immer nicht erhohlen lassen. So freue ich mich das auch in diesem Jahr meine Arbeit vom NRW-Stipendium gestützt wird. Diesmal schlägt meine Sehnsucht nach analoger Malerei durch und ich beobachte die Spuren des digitalen Arbeiten der letzten beiden Jahre.
Die Abbildungen unten sind chronologisch geordnet, links oben der letzte Beitrag. Auf die Abblidung klicken um weitere Informationen zu erhalten

05.06.2022: Nun finden andere Farbspuren (Pastell zwischen der Kohle) ins Rauchwolkenbild. Auf den Leinwänden werden Teile herausgeschmirgelt,

11.05.2022: … es lässt nicht nach. Eine andere Bildsprache

14.04.2022: Die Bilder aus der Ukraine zu begreifen ist ein Prozess. Aus der (sicheren) Ferne allemal. Dennoch versuche ich weiter die Erschütterungen zu spüren/auszuhalten. Layer und Schablonen spielen eine Rolle. Kohle und Kreiden auf Papier und Leinwand verrieben treiben die die Schwärze in die Fingerspitzen.
21.03.2022: Im Fortschreiten der Arbeit mit den destruktiven Formen zeigt sich dass Destruktion in erschreckender Weise schnell ist. Kein Vergleich mit den Mühen des (Bild-)Aufbaus sonst..
14.03.2022: Unfassbares hat mir zunächst jegliche Farbe entrissen. Zerstörung wirft auf Schwarz-Weiß zurück, dabei gilt der Kampf doch dem Leben. Versuche.

09.02.2022: Die Anfrage nach einem Modell des Kölner Domes hat mich zunächst gar nicht interessiert. Aber dann hat sich im Hinterkopf doch etwas entwickelt das nun zu Realisierung kommt. Ein von oben beleuchtetes Modell aus Spiegelfolie-/Transparent-Röllchen die in einer MDF-Platte stecken. Darunter ein „Lichtbild“ des Grundrisses. Ganze 9 cm Tiefe. Der exquisite, handgefertigte Prototyp ist bereits verkauft. Interessierte können bei mir anfragen.
20.01.2022: Nachdem das Stipendienprojekt zumindest gedanklich abgeschlossen ist, werden wieder die anlaogen Pinsel gezückt Zunächt taste ich mich über Aquarelle wieder an die Malerei heran. Natürlich lassen die Wolken nicht los. Paralell gibt es einen überraschenden Auftrag der mich über den Kölner-Dom nachdenken lässt. Dazu in Kürze erste Fotos.

Quellwolken-Projekt/Stipendium 2021

zuvor: Weiß – die Farbe der Abdeckung

Text lesen, 11.05.2022

Das Projekt wird im August 2022 unter dem Titel „BEVOR!“ in Köln augestellt

Die Abbildungen unten sind chronologisch geordnet, links oben der letzte Beitrag. Auf die Abblidung klicken um weitere Informationen zu erhalten.

28.02.2022: Die Tapete ist gedruckt und im August wird sie als Installation in Köln Sülz in einem gut geeigneten Raum ausgestellt. Wenn Termin-Details feststehen finden Sie weiteres unter „Ausstellungen“. Nach dem ich im Atelier einen Probelauf mit der Hängung gemacht habe wurde klar das eine analoge Ergänzung erforderlich ist. Einige Details dazu sind angefertigt, weiteres wird performativ erfolgen.
20.01.2022: Der Kostenvoranschlag ist eingeholt,Alle Details zur Realisierung abgeklärt. Jetzt fehlt noch ein passender Raum.
29.12.21: Die digitale Montage der der Wolke ist abgeschlossen, wie geplant zum Jahresende. Gesamtmaße 2,45 m x 2,35 m. Nun werden Druck-Konstenvoranschläge eingeholt und nach Ausstellugnsmöglichkeiten gesucht. Geplant ist eine Ausstellung die Original-Collage und digitale Montage als Ausdruck kombiniert. Dazu ein installativer Teil mit Spiegeln und Papierausschnitten (Dreiecke).
15.12..21 Oberer und unterer Teil der Collage quellen digital einander entgegen
03.12.21: Den ersten Abschnitt der analogen Collage habe ich digital bearbeitet
29.11.21: Die Collage wächst analog weiter während digital Blasen entstehen. Paralell plane ich nun die Präsentation in einem Ladenlokal. Die von innen an die Scheibe aufgebrachte Collage ist von außen zu sehen. Dahinter an einer Wand die digital „aufgeblasene“ Variante als Tapete.
23.11.: Die Wandcollage habe ich eingescannt. Nun werden Bereiche digital weiterbearbeitet und zu Blasen aus Dreiecken aufgeblasen. Nun beginne ich nach geeigneten Austellungsräumen zu suchen während die digitale Wandtpete entsteht.
14.10: Inzwischen hat sich neben Projekten und Austellugsbeteiligungen die Collage weiter entwickelt. Ob es beim „Gap bleibt wird sich zeigen.
15.09.: Eine Wandcollage aus Presse-Fotos, Naturfotos von mir, Zeichnungen, Dreieckscollagen und Überstempelungen wächst. „Mind the gap“ heißt es an den New Yorker Bahnsteigen, daran denke ich nun immer wieder wenn neue Bilder auf einen einstürmen. Ein Spiegel am Boden öffnet den Schacht
24.08.: Nach Beseitigung von Wasserschäden im Lager und einer Auszeit in der Natur habe ich nun wieder begonnen im Atelier zu arbeiten. Fotos explodieren und spiegeln sich in den Boden hinein. Die Ergnisse der letzten Wochen (Flutkatastrophe, Afganistan, Pandemie) hinterlassen Spuren die ich auf die Entwicklung des Projektes auswirken
15.07.: gestern eine neue kleine Reihe eröffnet, diesmal Weiß auf ungrundiertem Buchdeckel
21.05.: mit Pressefotos, Folie, Glas wird weiter experimentiert
14.05.: Aus dem Wolkenteppich-Zuschnitt ist mir weiße Klebefolie „zugefallen die ich experimentell nutze. So auch auf einem Spiegel aus der Crefeld Colourfield Installation.
26.04.:Der Wolkenteppich (2020) ist im wesentlichen abgeschlossen und nach kleineren Arbeiten für „extra-Projekte“ wende ich mich nun einem neuen Thema zu: Weiß – die Farbe der Abdeckung, die im Corona-Alltag nicht nur Gesichter abdeckt. Mit dem sammeln von (nicht nur) Presse-Fotos habe ich begonnen und auch schon mit Abdeckungen experimentiert. Unten erste Impressionen.

Wolkenteppich/Stipendium 2020

Text lesen, 11.05.2022

11.05.2022: Das Projekt ist abgeschlossen und wurde ausgestellt Ausstellung mit Wolkenteppich
Die Anzahl der Dokumentations-Bilder und den Text habe ich reduziert.

19.06.: Zum Ausstellungsaufbau wurde die Halle zum Atelier. Auf dem Foto oben links sehen sie die letzte Phase bevor alle Hintergrundfolien entfernt sind. Im Hintergrund Malerei von Georg Gartz. Gestern waren die ersten Besucher in der Ausstellung
14.05.: Die Wolken werden im Atelier zugeschnitten/freigestellt. Wie weißen Folie-Flächen werden für das Folgeprojekt „Weiß“ verwendet.
29.04.: Gestern habe ich die Folien (Breite 130 cm) als 2 Rollen in der Druckerei abgeholt und im Atelier ausgerollt. Eine FFP-2 Maske zeigt die Größenverhältnisse.
15.04.:Der Wolkenteppich ist heute zum Drucker gewandert. Die Dateien wurden dort geprüft, der Druck beginnt kommende Tage. Im Atelier werde ich noch ausprobieren wie ich die Montage realisiere und ob der Druck mit Überlappung oder Stoß an Stoß realisiert wird. Die letzte Frage bevor ich den Druck freigebe.
8.4.: Nun habe ich Probedrucke auf der Bodenfolie von der Druckerei erhalten, die Farben sind satt wie gewünscht und eben ist auch der Kampf um den CMYK-Farbraum erfolgreich abgeschlossen. Die Daten gehen an die Druckerei.
26.03,: Bevor die Wolken in Druck gehen, eine letzte Kontrolle der SW-Montage im Lager (Bild oben links). Da reicht die Bodenfläche eher um einen Eindruck zu bekommen. Die Woken sind hier nicht in der finalen Sichtachse aber ich denke es passt alles. Nach Ostern hoffe ich auf die Ausdrucke in Farbe.

Ein Bild der Ausgangsinspiration: ein Ausschnitt aus einem „Cosmatenboden“

Text lesen, 01.02.2021

Seit Ende Oktober 2020 arbeite ich an einer Bodenarbeit, geplant ist bisher eine ca. 30 qm große Fläche. Die perspektivischen Verzerrungen werden von einem festen Standpunkt aus einen Wolkenteppich erscheinen lassen. Die Fläche soll begehbar werden. An die Darstellung arbeitete ich mich zunächst zeichnerisch heran. Die Zeichnungen werden collagiert, die Elemente gescannt und digital dreifach vergrößert. Die Vergrößerung wird auf DinA2 Aquarellpapier übertragen und aquarelliert. Gescannt werden die Bilder dann wieder dreifach vergrößert. In der Galerie oben sehen sie Fotos des Prozesses im Atelier … zuerst der aktuelle Stand und weiter unten den Beginn. Diese Arbeit wird gefördert durch ein „Corona-Stipendium“ des Landes NRW

Dreiecke

Text lesen

Die Faszination für Dreiecke habe ich von einer Romreise Ende 2018 mitgebracht. Stein-Mosaik-Böden, „Kosmatenböden“ genannt, wurden in Rom von der Handwerkerfamilie Kosmati entwickelt (12. – 14. JH). Aus Rom zurück habe ich zunächst Aquarelle angefertigt. Hierfür habe ich oft Kartoffeldruck verwendet zur Produktion gleich geschnittener Dreiecke. Es folgten Zeichnungen, Eitempera und Acrylmalerei. Oben sehen Sie eine kleine Leinwand, dann die Entwicklung einer Eitempera Arbeit. Sehen Sie dazu auch unter Bilder: „Wolken und Kugeln“ oder „Dreiecke“

NY, ab 2015

siehe hierzu auch NY Bilder

friederike graben atelier ny 1
Ateliersituation 2016